Familienliebling

Opa Erwins Butterkuchen

Der legendäre Familien-Butterkuchen vom Blech

Lockerer Hefekuchen vom Blech mit reichlich Butterstückchen, einer Mischung aus weißem und braunem Zucker und Blättchenmandeln.

Stammt von
Opa ErwinFamilienrezept
Herkunft
Norddeutschland, Deutschland
Menge
1 Backblech
Familienwertung
5,0 / 5

Warum dieses Rezept zu uns gehört

Opas Butterkuchen ist eine Familienlegende. Ursprünglich wurde der Hefeteig nach einem alten Backbuchrezept gebacken. Papa veränderte vor allem den Belag: Statt der ursprünglichen Variante kamen weißer und brauner Zucker gemischt, viele Butterstückchen und Blättchenmandeln auf den Kuchen. Seit jeher verschwindet ein ganzes Blech davon in Rekordzeit.

Aus einem alten Backbuch übernommen und von Papa zur heutigen Familienversion weiterentwickelt · Familienfeier und Kaffeetafel

Was wir brauchen

Zutaten

Für den Hefeteig

250 ml Milch lauwarm
500 g Weizenmehl
75 g Zucker laut Original 75 bis 100 g
1 Packung Trockenhefe alternativ 1 Würfel frische Hefe
1 Tütchen Backöl Bittermandel im alten Originalrezept Dr. Oetker
1 Prise Salz
50 g Butter zerlassen; im Original alternativ Margarine, Schweineschmalz oder 3 EL Speiseöl

Für Papas Belag

125 g Butter in viele kleine Stückchen geschnitten
40 g Zucker weiß
40 g Brauner Zucker
75 g Mandelblättchen

Schritt für Schritt

Zubereitung

Hefe ansetzen

1

Die Hefe mit einem Teil der lauwarmen Milch ansetzen. Bei Trockenhefe kann sie entsprechend der Packungsangabe direkt mit dem Mehl verarbeitet werden.

10 Min.

Hefeteig

2

Mehl, Zucker, Bittermandelaroma, Salz und zerlassene Butter mit der angesetzten Hefe und nach und nach der restlichen Milch zu einem weichen Hefeteig verarbeiten.

10 Min.

Teig schlagen und kneten

3

Den Teig kräftig schlagen, bis er Blasen wirft, anschließend gut durchkneten. Nur bei Bedarf wenig zusätzliches Mehl verwenden; der Teig soll weich bleiben.

10 Min.

Erste Gehzeit

4

Den Teig an einem warmen Ort gehen lassen, bis er ungefähr das doppelte Volumen erreicht hat.

1 Std.

Ausrollen

5

Den Teig nochmals durchkneten und auf einem gefetteten Backblech ausrollen. Nach dem alten Rezept kann ein mehrfach ungeknifftes, gefettetes Papier vor den Teig gelegt werden.

10 Min.

Papas Belag

6

Die Butter in vielen kleinen Stückchen gleichmäßig auf dem Teig verteilen. Weißen und braunen Zucker mischen und zusammen mit den Mandelblättchen großzügig darüberstreuen.

10 Min.

Zweite Gehzeit

7

Den belegten Kuchen nochmals an einem warmen Ort stehen lassen, bis der Teig deutlich aufgegangen ist.

30 Min.

Backen

8

Den Backofen auf etwa 200 bis 225 °C vorheizen und den Butterkuchen ungefähr 15 Minuten backen.

15 Min.

Aus Erfahrung

Tipps

  • Der Hefeteig soll weich bleiben und nicht durch zu viel zusätzliches Mehl fest werden.
  • Den Teig vor und nach dem Belegen jeweils gehen lassen, bis er deutlich aufgegangen ist.
  • Die Butter für Papas Belag nicht gleichmäßig verstreichen, sondern in vielen kleinen Stückchen auf dem Teig verteilen.
  • Nicht zu lange backen: Butterkuchen lebt davon, weich und saftig zu bleiben.

Auch schön

Varianten

Ursprünglicher Belag aus dem Backbuch

50 bis 125 g Butter oder Margarine in kleinen Flocken auf den Teig setzen. 75 g Zucker mit 1 Päckchen Vanillezucker und 50 g abgezogenen, gehackten Mandeln oder Haselnusskernen mischen und darüberstreuen.

Mit frischer Hefe

Statt Trockenhefe einen Würfel frische Hefe verwenden. So wurde der Kuchen früher gebacken.

Dazu passt

Beilagen

  • Frisch und vollständig ausgekühlt in Stücke schneiden
  • Zur Kaffeetafel servieren
  • Am besten gleich ein ganzes Blech backen – weniger lohnt sich in dieser Familie offenbar nicht

Für später

Aufbewahrung

Gut abgedeckt bei Raumtemperatur aufbewahren. Möglichst frisch essen.

Gefrierfach: 3 Monate

Am Rand notiert

Persönliche Notizen

Früher wurde für den Teig ein Würfel frische Hefe verwendet, später Trockenhefe. Die heutige Familienversion verwendet beim Belag braunen und weißen Zucker, reichlich Butterstückchen und Blättchenmandeln. Die Mengen für diesen Belag wurden aus der Familienbeschreibung sinnvoll auf ein Blech übertragen und sollten beim Review noch einmal nach persönlicher Erinnerung angepasst werden.